Welpen

A(benteuer)-Wurf

  • Wurfdatum: 04.06.2026
  • Wurfstärke: 2 (2 Hündinnen / 0 Rüden)
  • Belegung: 06.04.2026
  • Tragezeit: 59 Tage
  • Gewicht: +1,8kg
  • Bauchumfang: +10cm

Light’n Bright Against-all-Odds Topi

* 10:16 Uhr  |  265g  |  Hündin  |  Red Tri  | Augen offen

Light’n Bright Bittersweet Chocolate Pie Zuni

* 11:50 Uhr  |  250g  |  Hündin  |  Dark Red Tri  | Augen offen

1. Woche

Ich war mir schon immer sicher, dass Niya eine mega Mama sein würde. Das liegt einerseits einfach an ihrem Charakter, andererseits war sie bisher nach jeder Läufigkeit deutlich scheinträchtig, inklusive Milchbildung. Sie wusste zum Glück von Anfang an was sie tun musste und hat ihre beiden Babys eher zu viel geputzt. Das hat sich aber im Laufe des ersten Tages auch gelegt. Ich konnte Niya zum Glück für ein kurzes Geschäft in den Garten locken und auch zum Fressen verließ sie die Wurfkiste gaaanz kurz. Ab dem 3. Tag wurden ihre Mama-Auszeiten immer etwas länger und am Tag 5 war ihr scheinbar schon so langweilig, dass sie gerne spazieren gegangen wäre 🙂

Die Welpen bekamen in den ersten Tagen ihre Rufnamen: Topi und Zuni ♡
Beide waren bei der Geburt ja eher im unteren Bereich, was das Gewicht betrifft, und haben aber sogar am 1. Tag bereits zugenommen. Und das seitdem jeden Tag mehr und mehr. Ihr Geburtsgewicht haben sie schon am 5. Tag verdoppelt, also genug Milch scheint Niya definitiv zu haben 😉 Ab dem 3. Tag haben wir mit der Neuronalen Frühstimulation (FNS) begonnen und hoffen, dass die Beiden davon später einmal profitieren können.

2. Woche

In der zweiten Lebenswoche kam schon eine kleine Routine in den Welpen-Alltag. Niya hat sich öfter auch außerhalb der Wurfkiste aufgehalten, verbringt aber trotzdem noch sehr viel Zeit mit und bei ihren Babys. Tahlee darf noch nicht dazukommen, außer ich bin direkt dabei.
Die Beiden haben schon angefangen ein bisschen zu „spielen“ und auch erste Gehversuche wurden unternommen. Zuni hatte leider eine kleine Entzündung unter dem geschlossenen Augenlid, die aber zum Glück schnell wieder ausgeheilt ist. Vielleicht auch deshalb hat sie mit 10 Tagen schon das erste Auge geöffnet, das zweite folgte in den Tagen danach. Topi hat sich da etwas mehr Zeit gelassen und erste am 13. Tag damit angefangen.

3. Woche

Die dritte Lebenswoche der Beiden war ziemlich heiß. Die Sommerhitze hat den Welpen auch ziemlich zu schaffen gemacht, weshalb ich etwas erfinderisch werden musste: Erst wurde die Wurfbox verschoben, um einen kühleren Streifen ohne Decken zu schaffen (der sehr gerne angenommen wurde!) und letztendlich habe ich eine der geschlossenen Wände gegen ein Gitter des Auslaufs ausgetauscht. Die Luft konnte somit etwas besser zirkulieren und gemeinsam mit dem kühlen Boden hat das schon deutlich Abhilfe geschaffen.
Da auch die ersten Pfützen hinterlassen wurden, durfte das Welpenklo in die Wurfkiste einziehen (und wurde auch schon ab und zu angenommen) und verschiedene Sensorikmatten sorgten auch für Abwechslung im Welpen-Alltag.
Niya hatte außerdem Geburtstag und wurde 5 Jahre alt ♡

4. Woche

In der vierten Lebenswoche wurde es schon richtig turbulent: Wir haben erst einmal die Wurfbox vergrößert, bzw. die Trennwand zum Auslauf geöffnet. Sie hatten endlich mehr Platz (zu zweit haha..) und konnten besser toben. Aber trotzdem wurde sich oft lautstark beschwert, wenn die Welt darin zu klein und langweilig war. Die beiden Mäuse hatten aufgrund der Temperaturen bereits ihr erstes Fußbad und fanden es noch gewöhnungsbedürftig. Sie durften auch mit den Fahrzeugen meines kleinen Sohnes spielen, wenn sie durch das Wohnzimmer getobt sind, während ich die Wurfbox sauber gemacht habe.
Am Ende der vierten Woche stand der Umzug in’s Welpenzimmer an. Dort hatten sie tagsüber mehr Platz und Geräte zum Spielen, nachts ging es aber wieder zurück in die Wurfbox im Wohnzimmer.
Außerdem habe ich entschieden, dass Zuni bei uns bleiben wird ♡

5. Woche

Und da war auch schon Halbzeit! Die Zeit verfliegt unfassbar schnell und die Welpen durften ab der 5. Lebenswoche von ihrem Welpenzimmer aus direkt in ihren Gartenbereich. Sie fühlten sich beide schnell wohl und waren begeistert, dass man jetzt endlich auch mal richtig mit Tante Tahlee spielen konnte. Auch Niya war unfassbar happy über all das Spielzeug, das die Welpen ständig geschenkt bekamen.. Die Beiden hatten viel Besuch und freuten sich über jeden total. Da Niya langsam abstillen wollte, bekamen sie immer mehr Portionen von ihrem Starter-Brei und fanden das super.
Ich habe in dieser Woche auch endgültig entschieden, wer das zukünftige, perfekte Zuhause für Topi sein wird ♡

[…] Am Nachmittag nach dem Röntgen kam meine Freundin und THP Christine vorbei, brachte ein paar Sachen für die Geburt und wir bereiteten uns noch einmal gemeinsam auf alle Eventualitäten vor. Mit dem Wissen, dass kleine Würfe immer eher übertragen werden, rechneten wir erst in 4-5 Tagen mit dem Beginn. Die Nacht verlief ruhig, Niyas Temperatur war seit 1,5 Tagen minimal niedriger, aber konstant. Am nächsten Morgen (59. Trächtigkeitstag) dachte ich mir um ca. 09:30 Uhr schon, dass Niya irgendwie „blöd aus der Wäsche guckt“. Sie streckte sich auch einmal, wie wenn sie Bauchweh hätte.

Hmm ok, aber Temperatur ist weiterhin gleich, mal sehen ob sie ihr Frühstück will: Wollte sie. Danach marschierte sie allerdings auf direktem Wege in den Garten, hatte Durchfall und sah sich dann die großen Felsen in unserer Böschung an, worunter sie kurz danach auch anfing halbherzig zu graben. Aha, also doch. Während ich mit meiner Freundin telefonierte, sah ich wie Niya sich plötzlich im Stehen unter ihrem Bauch putzte und erkannte beim Näherkommen, dass scheinbar Fruchtwasser abging! Ok also SO weit sind wir schon?! Ich hatte kurz Panik, da die Flüssigkeit draußen grünlich wirkte, was einen sofortigen Notkaiserschnitt zur Folge gehabt hätte. Im Haus schien sie aber glücklicherweise doch eher gelblich. Meine Freundin machte sich auf den Weg, ich rief noch meine Tierärztin an, um sie vorzuwarnen und noch während ich mit ihr sprach, krümmte sich Niya und fing an zu zittern. Ich schaffte es gerade noch, Tahlee aus dem Wohnzimmer zu verbannen und wasserdichte Decken auf die Körbchen zu schmeißen (denn die Wurfkiste würdigte Niya natürlich keines Blickes), da begann sie schon zu stöhnen, zu jammern und als sie quietschte sah ich bereits den Po eines Welpen zum Vorschein kommen. Hinterendlage natürlich, wie am Röntgenbild auch schon zu sehen war. Einige Sekunden später, um 10:16 Uhr, kam der erste Welpe auch schon zur Welt 😀 Ich war natürlich immer noch allein und ziemlich gestresst, aufgrund dieser rasanten Entwicklung der Ereignisse. Während ich aus meinen (bisher nicht angerührten) Geburts-Boxen ein kleines Tuch zum Abtrocknen holte, hat Niya schon perfekt abgenabelt und die Nachgeburt gefressen. Instinktsicher ist sie also 😉

Bis Christine ca. 15min später ankam, musste mein Mann mir allerlei Sachen bringen, wie Wärmekissen, Küchenwaage etc. und gleichzeitig noch Kind und Tahlee vom Ort des Geschehens fernhalten. Niya war ganz begeistert von dem kleinen Wesen, das da gerade aus ihr geschlüpft ist und ließ die braune Hündin kaum trinken, so dringend wollte sie sie dauerhaft putzen. Ich saß bei den Beiden auf dem großen Hundekissen und durfte den Welpe zwar halten und wärmen (während den erneuten Wehen), aber keinesfalls in den vorbereiteten Korb legen! Deswegen musste sich erst auch ausschließlich meine Freundin um die umher wandernde, stöhnende und jammernde Niya kümmern, als ca. 1,5h später der zweite und letzte Welpe zur Welt kommen wollte. Erst als sie sagte „Ich halte ihn!“ hab ich Welpe Nr.1 doch in den Korb gelegt und ihr geholfen, um 11:50 Uhr die Nr.2 sicher in Empfang zu nehmen. Wieder Hinterendlage, wieder Hündin, wieder eine Blesse (da haben sich Oma und Uroma durchgesetzt) und wieder einfarbig, also braun. Auch wenn die zweite Maus eher schwarz wirkte und erstmal auch kein Kupfer zu sehen war. Sie war zum Glück ebenfalls gleich munter, wurde hingebungsvoll geputzt und durfte kurz danach mit Mama und Schwester in die DANN erst frisch hergerichtete Wurfkiste umziehen

Niyas (und natürlich auch unsere) erste Trächtigkeit verlief zum Glück sehr gut
Sie hatte wirklich keinerlei Beschwerden. Die ersten Woche bemerkte ich kaum Veränderungen, daher rechnete ich schon damit, dass sie wieder nicht aufgenommen hat. Sie spuckte in Woche 3 zwei Mal etwas Gras, das hätte aber auch ohne Schwangerschaft passieren können. Sie hatte immer guten Appetit, schlief nicht mehr, verhielt sich ganz normal, hatte weder Einnistungsblutung noch diesen klaren Ausfluss und ihre Zitzen wurden nach jeder Läufigkeit durch die Scheinschwangerschaft eh immer etwas größer. Einzig eine Beobachtung ließ mich doch hoffen: ich bildete mir ein, dass sie irgendwie ‚elastischer‘ im Rücken schien. Das erinnerte mich an meine eigene Schwangerschaft, in der auch alle Bänder und Sehnen plötzlich so weich wurden. Und scheinbar habe ich mir das auch nicht nur eingebildet, denn am Tag 24 konnten wir im Ultraschall dann direkt einen Welpe mit schlagendem Herzen sehen und nach ein bisschen Suchen zum Glück auch noch einen Zweiten. (Eine Einlingsträchtigkeit hätte mich nach unserer Story aber auch nicht mehr gewundert).

Schon vor dem Ultraschall und auch danach ließen wir 1x wöchentlich ihren Progesteronwert messen, um eine Gelbkörperschwäche auszuschließen (da wir ja nicht wusste, ob es beim 1. Versuch evtl. daran gescheitert ist) und da ihre Werte zwar immer im Normbereich, aber auch immer an der unteren Grenze waren, führte ich die regelmäßigen Checks lieber fort. Niya wurde zum Blutentnahme-Profi und auch sonst verlief die restliche Trächtigkeit ohne Sodbrennen oder andere Komplikationen. Das Bäuchlein wuchs sehr langsam, aber am 50. Tag konnte man die Welpen dann auch durch die Bauchdecke spüren und bald sogar strampeln sehen. Niya hat ständig vergessen, dass sie sich vielleicht etwas schonen sollte, brachte immer wieder ihre Frisbee und wollte mit Tahlee spielen, sie war also echt fit. Ab Tag 56 hieß es 3x täglich zur Temperaturkontrolle, damit wir den Abfall der Körpertemperatur feststellen und uns auf die Geburt einstellen konnten. Am 58. Tag ließ ich sie röntgen, um sicher zu wissen wie viele Welpen wir erwarteten und dabei sahen wir wieder die beiden Mäuse, wie auch schon beim Ultraschall. Da die beiden schon etwas groß wirkten, wurde mir empfohlen zwei Tage später noch einmal aus einer anderen Perspektive zu röntgen, damit abgeschätzt werden kann, ob die Köpfe der Welpen durch Niyas Becken passen würden. […] Weiter geht’s dann bei Geburt 😉

* 19.06.2021
Größe: 47,5cm
Gewicht: 14,7kg
Farbe: Red Merle m/M(266)
Augen: R blau/amber – L blau
Rute: lang

DJ'S SHADOW BRIGHT PIED NIYAHA

Niya ist genau der Typ Aussie, den ich so sehr liebe: sie ist klein, sehr wendig und schnell, leicht und gut bemuskelt. Sie hat wenig Fell und kaum Unterwolle. Das ist zwar sehr pflegeleicht, macht sie allerdings auch zu einer ziemlichen Frostbeule. Ich liebe ihre hohen Ohren und bin mittlerweile auch ein Red Merle Fan. Niya liebt jeden Menschen, ist eine verwunschene Schmusekatze (liegt auch gerne auf Couchlehnen) und wirklich immer gut gelaunt. Draußen ist sie meistens mit einem Auge bei mir und entfernt sich auch nie weit. Sie hat eine sehr gute Impulskontrolle, weshalb sie auch noch nie gejagt hat. Trieb hat sie auch nicht zu wenig: ihr Papa hütet Rinder und auch sie wurde schon einmal an Schafen angetestet. Sie neigt zwar dadurch auch dazu, ein Ball- oder Frisbeejunkie zu sein, der hohe Beutetrieb ist im Agi aber natürlich sehr von Vorteil. Agility ist definitiv ihre Leidenschaft und es macht sehr viel Spaß mit ihr durch den Parcours zu flitzen -bzw. ihr nachzuhetzen 😉

* 23.11.2022
Größe: 50cm
Gewicht: 15kg
Farbe: Red Bi
Augen: amber
Rute: lang

Topinambur's Blue Pit Viper

Pit hat mich mit seiner freundlichen Art von Sekunde 1 an überzeugt. Er ist wie ein kleiner brauner Pfeil direkt auf meinen Schoß geflitzt und hat sich dort erst einmal auch nicht mehr weg bewegt. Er kuschelt und küsst also genauso gern wie Niya, die er bei unserem ersten Besuch auch schon um seine Pfote gewickelt hat (und das ganz ohne Läufigkeit!). Als es dann soweit war, hat sie sich vollends in ihn verliebt und die beiden waren ein wirklich süßes Pärchen.

Pit stammt aus reinen Arbeitslinien und ist im Hüten ausgebildet. Er ist grundlegend immer hoch motiviert, aber sehr sensibel und hat einen eher weichen Charakter, was sich mit Niya wirklich gut ergänzt. Ich freue mich sehr auf die Kombi aus den beiden.

Vielen Dank an Doris und Niko, dass Pit der Papa von Niyas erstem Wurf sein darf. Danke für euer Vertrauen, die gemütlichen Stunden in eurer Stube und die leckere österreichische Verpflegung.

Vater

Topinambur's Blue Pit Viper

Foto: Nina Dülsner

Opa

Cut'n Loose WW Blue Denim

Foto: Beate von Goszinski

Oma

Cut`n Loose Sweet Laiva

Mutter

DJ's Shadow Bright Pied Niyaha

Opa

Vistar Pansy Dream in Black

Oma

DJ's Shadow Mad Maddy